Klänge der Hoffnung

Im Ev. Betsaal steht ein sehr interessantes Musikinstrument mit einer spannenden Geschichte und einzigartigen Seiten. 

Nach dem 2.Weltkrieg hatten die Eltern umgekommener Schloss-Schüler das Bedürfnis, einen Gedenkort zu schaffen und entschieden sich dafür, eine Orgel als "klingendes Denkmal" zu errichten.

Leider waren die Voraussetzungen damals sehr schwierig, ein dauerhaft spielbares Instrument zu bauen. Dennoch hat der Orgelbauer Schwarz aus Überlingen klanglich und technisch bemerkenswerte Arbeit geleistet, so dass die inzwischen desolat gewordene Orgel selbst denkmalswert geworden ist. Seit 2016 bemüht sich die Kirchengemeinde mit verschiednen Fachleuten und Partnern darum, der Orgel eine neue Zukunft zu geben.

Der Orgelsachverständige Dr. Martin Kares, KMD Udo Follert und weitere Sachkundige werden uns in Wort, Bild und Ton die Geschichte und Bedeutung der Orgel nahe bringen. Auch kommen ihre großen und kleinen "Schwestern" zu Gehör, die der Baumeister in dieser Gegend errichtet hat. Schließlich wird es einen Ausblick auf das fachlich weit gediehene Restaurierungsprojekt geben. Der Vortrag unter dem Titel “Klänge der Hoffnung” beginnt unmittelbar nach dem Gottesdienst um 10:45 Uhr.




Verstorbenengedenken am 21.11.

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem "Ewigkeitssonntag" vor dem 1.Advent erinnert die Kirchengemeinde im Gottesdienst an die in diesem Jahr Verstorbenen.Sie verliest die Namen, zündet am Taufstein eine Kerze an und hält Fürbitte.

Bislang haben wir immer (nur) die Angehörigen persönlich dazu eingeladen, deren Verstorbener in unserer Kirchengemeinde gelebt hat. Nun möchten wir es etwas anders machen. Gern wollen wir auch denen die Möglichkeit zum Gedenken geben, die in der Ferne Menschen verloren haben und laden herzlich dazu ein, in unseren Gottesdienst (am 21.11. um 10 Uhr im Ev. Betsaal) zu kommen.

Wenn Sie sich im Kirchenbüro vorher melden und uns den Namen ihres Verstorbenen nennen, verlesen wir diesen gern beim Gedächtnis mit.

 




Krippenspieler*innen gesucht

In der Hoffnung, dass wir Weihnachten in unseren Kirchen wieder gemeinsam feiern können, möchten wir ein Krippenspiel vorbereiten. Es soll an Heiligabend im Ev. Betsaal zu sehen und ganz besonders auch musikalisch zu hören sein. Dazu laden wir Kinder und Jugendliche ein mit zu machen. Wer gern mitspielen, sei es eine Figur der Weihnachtsgeschichte darstellen oder sich musikalisch beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zu den Herbstferien im Kirchenbüro. Danach beginnen die Proben.




Jahreslosung 2021

 

 

 

 

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“

Jahreslosung 2021: (Lk.6,36).

 

Woher kommt das deutsche Wort Barmherzigkeit? Es kommt von ‚Ein Herz für die Armen haben‘(‚B-arm..‘)

Woher kommt das lateinische Wort ‚Misericordia‘ für Barmherzigkeit? Es bedeutet: ‚Ein Herz für die Elenden haben‘.

Woher kommt das griechische Wort ‚Oiktirmos‘ für Barmherzigkeit:? Es bedeutet: Mit den Trauernden klagen können.

Woher kommt das hebräische Wort  ‚Rächäm‘  für Barmherzigkeit? Es kommt von ‚Eingeweide‘ und

bedeutet ein Gefühl, das durch die Eingeweide geht.

Woher kommt das deutsche Wort ‚Mitleid‘? Es meint, Leid teilen, so dass man mit dem anderen weint, sein Leid mit ihm erleidet, es zum eigenen macht.

Woher kommt der Gedanke, dass ‚barmherzig‘ Gottes Wesen ist? Weil er sonst nicht mehr Gott sein möchte.

Und woher der Wunsch, dass  wir barmherzig seien? Weil wir sonst nicht mehr Menschen bleiben.  

Pfarrer i.R. Reinhold Gestrich,




Schutzkonzept

Seit 10.5.2020 bieten wir wieder öffentliche Gottesdienste in unseren Räumen bzw. im Freien an. Voraussetzung dafür sind das mit der Landesregierung vereinbarte Schutzkonzept und das schriftliche Schutzkonzept für jeden einzelnen Gottesdienst. Die entsprechenden Dokumente finden Sie als PDF in der folgenden Liste.

Schutzkonzepte für die einzelnen Gottesdienste




Seelsorge-Telefon

"Im Vertrauen gesagt"

Nachfolgend genannte Menschen in unserer Kirchengemeinde sind gern bereit, persönliche Fragen im Zusammenhang mit den Belastungen, die durch die Corona-Epidemie entstanden sind, zu hören und mit Ihnen zu sprechen. Sie sind zur Vertraulichkeit und Verschwiegenheit verpflichtet und werden bei Bedarf weitere Hilfsangebote nennen.

  • Pfarrer Schmidt 07553-1708
  • Pfarrer i.R. Gestrich 07554-8592
  • Frau Hefler 07553-1070
  • Herr Follert 07554-9899522
  • Frau Skoda 07553-8279491 (ab 17 Uhr)